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Ist Minimalismus die Lösung?

Ich habe vor Kurzem eine sehr interessante Dokumentation gesehen. Minimalism erzählt die Geschichte von Ryan und Joshua, die durch harte Arbeit zwar finanziell erfolgreich waren, aber trotz all der materiellen Güter, die sie um sich horteten, nicht glücklich wurden. So beschlossen die beiden Freunde sich von allem Überflüssigen zu trennen und nur noch Dinge in ihr Leben zu lassen, die einen echten Mehrwert bieten. Diese Entscheidung führte sie weg von blindem Konsum und hin zu einer bewussten Lebensweise.

Sie dokumentierten ihren Weg auf ihrer Website und im Laufe der Zeit veröffentlichten sie drei Bücher sowie zahlreiche Essays und Podcasts. In ihren Werken gewähren sie sensible Einblicke in ihr Leben und teilen viele interessante Erfahrungen.

„Benutze Dinge und liebe Menschen. Das Gegenteil wird nie funktionieren.“

Auch wenn die Idee des Verzichts nicht wirklich neu ist, finde ich die Konsequenz mit der die beiden sie umsetzen, in Kombination mit ihrer authentischen Ausstrahlung, sehr inspirierend. Spätestens seit dem ich „Haben oder Sein“ von Erich Fromm gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass übermäßiger Konsum eine der Hauptursachen für viele Probleme unserer Welt darstellt. Minimalism hat mir gezeigt, dass ich mit dieser Ansicht nicht allein bin, denn aus der Idee von Ryan und Josh hat sich mittlerweile eine große Bewegung geformt. Und diese hat wenig mit Kommunismus, Hippies oder Esoterik zu tun. – Das gibt mir Hoffnung.

Ich werde das Buch „Minimalism: Live a Meaningful Life“ lesen und in die Podcasts reinhören.

 

Autor:

Andreas hat Geschichte, Informatik und Pädagogik studiert, als Programmierer sein Glück versucht, Unternehmen in der Digitalen Analyse beraten und setzt sein Wissen heute ein, um den Zukunftssektor Energiewirtschaft als Prozessmanager weiter nach vorne zu bringen. Wenn er neben Beruf und Familie Zeit für sich findet, verbringt er diese mit Experimenten, Lesen und (manchmal etwas) zu viel Nachdenken. Du findest Andreas auch auf Twitter.

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