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10 Bücher die Dein Denken verändern

Noch nie war es so einfach wie heute ein Buch zu veröffentlichen. Leider nimmt die Anzahl wirklich informativer Bücher durch diese Entwicklung nicht zu. Stattdessen wird das Perlentauchen für mich immer aufwendiger und ich muss viel Zeit und Geld investieren, um zwischen all den Veröffentlichungen lehrreiche Bücher zu finden, aus denen ich etwas für mein Leben mitnehmen kann.

Damit Du es etwas einfacher bei der Auswahl Deiner Lektüre hast, habe ich hier eine Liste der Bücher erstellt, die mein Denken stark beeinflusst haben.

Vielleicht helfen sie auch Dir dabei Deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und die Welt in der wir leben etwas besser zu verstehen.

Walter Isaacson: Steve Jobs

Walter Isaacson hat unter anderem eine Biografie über Albert Einstein geschrieben. Mit dem Werk über Steve Jobs erlaubt er vielseitige Einblicke in das Leben des Apple Gründers, lässt zahlreiche Freunde, Familienmitglieder und ehemalige Kollegen zu Wort kommen und schafft damit ein authentisches Bild über das Leben eines Menschen, der die Weise in der wir heute kommunizieren und neue Dinge erschaffen, entscheidend mitgeprägt hat.

Erich Fromm: Die Kunst des Liebens

Was prägt unser Verständnis von Liebe und welchen Missverständnissen setzen wir dabei auf? Was sind die Ursachen für Unglück und was können wir dagegen unternehmen? Erich Fromm macht uns mit einem seiner meistbeachtetsten Bücher auf wichtige Fragen aufmerksam. Leider werden nicht alle beantwortet, aber das wäre wohl auch zu viel erwartet.

Michael Ende: Momo

Dieses Kinderbuch wurde sicher nicht ohne Grund in über 46 Sprachen übersetzt und mehr als 10 Millionen mal verkauft. Die Geschichte des kleinen struppigen Mädchens kann uns viel über den Wert der Zeit, Bewusstsein, Mut und Freundschaft lehren.

Robert Anton Wilson: Illuminatus Band 1-3

In diesen abgefahrenen Büchern wirft Robert Anton Wilson wilde Verschwörungstheorien, Spititualität, psychedelische Grenzüberschreitungen, Sex und beißenden Humor in einen Topf und rührt alles kräftig um. Das Resultat ist sicher nicht jedermans Geschmack und auch nicht unbedingt leicht zu verdauen. – Wer es schafft die Herausforderung zu meistern, diese Bücher zu lesen ohne sie zu ernst zu nehmen und den Überblick zu verlieren wird vieles über sich selbst und die Welt lernen.

Rolf Dobelli: Die Kunst des klaren Denkens

Rolf Dobelli hat über die Jahre systematisch Denkfehler gesammelt und untersucht. Seine Beobachtungen hat er in mittlerweile drei Büchern verarbeitet. Sie bieten dem aufmerksamen Leser nicht nur Unterhaltung, sondern auch viele Einsichten in das eigene Denken und wie man durch das Vermeiden von Unglück ein glücklicheres Leben führen kann.

Elias Erdmann: Methoden der Manipulation

Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich nicht um ein Buch im eigentlichen Sinn. Der Autor beschreibt in dieser Sammlung verschiedene Methoden, mit denen die Gesellschaft und jeder Einzelne manipuliert werden kann. Für meinen Geschmack ist das Buch noch nicht zu dogmatisch und auch nicht zu stark von dem Gedanken geleitet, seine Leser vor einer Weltverschwörung zu warnen. Um depressive Gedanken zu vermeiden, sollte man die Inhalte nicht zu sehr auf das eigene Leben übertragen. Die Lektüre lohnt sich aber, um für derartige Mechanismen sensibilisiert zu sein.
Das Buch gibt es hier als PDF kostenlos zum Download .

Thomas Grüter: Wie Verschwörungstheorien funktionieren

Wer sich nach dem Lesen von „Illuminatus“ und „Methoden der Manipulation“ zu große Sorgen macht und daher nach einem geeigneten Gegenmittel sucht, findet dieses im kurzweiligen Sachbuch von Thomas Grüter. Darin wird nicht nur erklärt wie Verschwörungstheorien funktionieren, sondern auch warum sie sich so hartnäckig halten und wer davon profitiert.

Benjamin Franklin – Die Autobiografie

Benjamin Franklin ist wahrscheinlich das Musterbeispiel für den ehrbaren Mann, der sich durch Mut und Fleiß nach ganz oben arbeitet. Seine Biografie, ist leider etwas eindimensional erzählt, dafür aber sehr unterhaltsam und mit viel Humor in einer schönen Ausdrucksweise verfasst. Mich hat daran vor allem beeindruckt, wie Franklin aufgrund seiner Bildung den sozialen Aufstieg gemeistert hat.

Edward Bernays: Propaganda

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, noch vor dem zweiten Weltkrieg, veröffentlichte der Neffe Sigmund Freud’s eine klar formuliertes Werk über die so genannte Public Relations. Der Begriff der „Propaganda“ war zu dieser Zeit noch nicht so negativ behaftet wie heute. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Bernays so offen darüber schreiben konnte, wie unsere westliche Gesellschaft durch wirtschaftliche und politische Akteure gelenkt werden kann.


Ich persönlich bevorzuge es Bücher auf einem eBook-Reader wie dem Kindle Paperwhite zu lesen, da man darauf sehr gut Markierungen und Anmerkungen hinzufügen kann. Außerdem werden mein Lesefortschritt und alle Inhalte zwischen meinen Kindle-kompatiblen Geräten synchronisiert, so dass ich quasi jederzeit weiterlesen kann.

Und zu den Fragen, welche Bücher man überhaupt lesen sollte und ob man sich durch Bücher quälen muss, die man am liebsten mit jeder gemeisterten Seite weglegen möchte, empfehle ich das sehr sehr gute Essay von Rolf Dobelli – Weniger lesen, aber aus Prinzip doppelt. Diesen Text empfehle ich sogar noch dringender als alle Bücher auf meiner Liste.

Hast Du eine Buchempfehlung für mich? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag.

Vielen Dank!

Autor:

Andreas hat Geschichte, Informatik und Pädagogik studiert, als Programmierer das Glück gesucht und Unternehmen in der Digitalen Analyse beraten. Heute setzt er sein Wissen ein, um den Zukunftssektor Energiewirtschaft als Prozessmanager weiter nach vorne zu bringen. Wenn er neben Beruf und Familie Zeit für sich findet, verbringt er diese mit seiner Ukulele, Experimenten, Lesen und (manchmal etwas) zu viel Nachdenken. Hier erfährst Du mehr über Andreas und seine Motivation. Wenn Du über neue Beiträge informiert werden möchtest, kannst Du Andreas auf Twitter folgen.

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