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Wie DU nach den Feiertagen wieder in Form kommst

Die Adventskalender sind geplündert und der Christstollen wurde Kiloweise verdrückt. Die Zeit der fröhlichen Wintermarktbesuche, mit all den leckeren Bratwürsten und klebrigen Glühweintassen ist nun vorüber.

Vom Weihnachtsbraten und all den Leckereien, mit denen Du Dich zum Jahresausklang belohnt hast, bleibt nur noch das Gefühl der Trägheit. Dein Bauchumfang hat neue Dimensionen erreicht und Deine Beine sind schwer.

Gegen das böse Erwachen im Januar helfen Dir keine gute Vorsätze, sondern Disziplin und gute Gewohnheiten, die sich in Deinen Alltag integrieren lassen. Bei dauerhafter Anwendung wird nicht nur Deine Winterwampe fett-reduziert. Dein Wohlbefinden und Deine Konzentrationsfähigkeit werden steigen und als positiver Nebeneffekte der Erfolge nimmt Dein Selbstvertrauen fast wie von alleine zu.

Gute Gewohnheiten

Die folgenden Verhaltensmuster helfen Dir wieder in Form zu kommen. Du musst nicht jede einzelne davon  zwanghaft befolgen. Wähle stattdessen diejenigen aus, die für Dich realistisch umsetzbar sind und zu Deinem Alltag passen. Du solltest versuchen eine Gewohnheiten so lange wie möglich anzuwenden, damit sie sich für Dich nach einer Phase der Gewöhnung natürlich anfühlen.

Ich rate Dir nur eine einzige Gewohnheit dauerhaft umzusetzen, anstatt mehrere gleichzeitig auszuprobieren und dann an allen zu scheitern.

  1. „Mindless eating“ ist Dein Feind
    Kaum ist Dein wacher Verstand nicht ganz bei der Sache, weil Du zum Beispiel telefonierst, oder Du Dich mit jemanden unterhältst – und schon ist es geschehen. Der Griff zu den Süßigkeiten, die so verlockend auf dem Tisch stehen. Anderes Szenario, gleicher Effekt: Der Tag neigt sich dem Ende und Du bist erschöpft. Die Arbeit ist erledigt und die Kinder sind endlich im Bett. Nichts wie ab auf die Couch und dazu ein leckeres Stück dieser unwiderstehlich leckeren Schokolade…

    Wenn Dein Verstand abgelenkt ist, ist Deine Gesundheit am verwundbarsten. Dagegen hilft nur Bewusstsein. Sei Dir darüber bewusst, wann Du was warum isst. Und entscheide Dich dann aktiv dafür oder lebe mit den Ergebnissen.

    Zur Erinnerung: Du liest diesen Artikel, weil Du wieder in Form kommen möchtest.

  2. Verzichte auf Zucker
    Er macht Dich nervös und bringt Dich dazu mehr zu konsumieren, als gut für Dich ist. Zucker ist schlecht für die Zähne und kann Dich und Deinen Kröper dauerhaft krank machen. Wenn man bedenkt in wie vielen Lebensmitteln Zuckern steckt, ist es zwar unrealistisch dauerhaft auf Zucker zu verzichten. Du solltest allerdings ganz bewusst darauf achten, wann Du Zucker zu Dir nimmst und warum.
    Julian Hohlfeld hat auf „Digital Kompakt“ einen sehr guten Beitrag zum Thema Zuckerkonsum veröffentlicht, den ich Dir empfehle.
  3. Trinke Wasser und Tee anstatt Saft und Limonade
    Limonaden und Säfte enthalten ebenfalls Zucker und Süßstoffe, die sehr ungesund sind. Gönne Deinem Körper lieber gesundes Wasser oder genieße einen Tee, der Deine Sinne aktiviert. Dadurch bist Du weniger nervös und Dein Verlangen nach ungesundem Essen nimmt auf Dauer ab.
  4. Iss weniger Wurst und Fleisch
    Salami, Mettwurst und Schinken sind enthalten viel Fett. Bockwürste, Frikadellen, Burger und Döner bestehen aus allem Möglichen und so genau möchte wahrscheinlich niemand wissen was da eigentlich drin ist. Fett ist zwar ein wichtiger Geschmacksträger – im Übermaß aber nicht gesund.
    Wenn Du Dich weniger fett fühlen möchtest, solltest Du weniger Fett essen. Klingt einfach und so ist es auch.
  5. Move your fu*#!ng ass!
    Und noch eine simple Wahrheit zum Schluss. Die zwei zusätzlichen Kilo aus der Weihnachtszeit sind nicht von alleine auf Deine Hüften geklettert. Du hast einfach zu viel konsumiert. Wenn Du Dich besser fühlen möchtest und Deine Lieblingsklamotten wieder passen sollen, musst Du Dich einfach mehr bewegen. Das bedeutet nicht, dass Du jeden morgen vor der Arbeit joggen musst oder Du den verschollen geglaubten Mitgliedsausweis für Mc Fitness First wieder ausgraben musst. Nein es ist viel einfacher.
    Integriere Bewegung in Deinen Alltag!

    Während all die Anderen die Rolltreppe auf dem Weg zur Arbeit nutzen, um Aufzuwachen, biegst Du links ab und nimmst jede Stufe mit Freude. Denn jeder Schritt zeigt Dir, dass Du bereit bist die Trägheit zu überwinden. Und den Weg bis in die dritte Etage schaffst Du auch ohne den Aufzug. Nach einer Woche klappt das auch ohne Schwitzen und kurzen Atem.

    Falls Du zu den ganz Ehrgeizigen gehörst und die Trägheit noch schneller abschütteln möchtest, dann steigst Du auf dem Weg zur Arbeit eine Station früher aus dem Bus oder Bahn, um die letzten Meter zu Fuß zu gehen. Die zusätzliche Bewegung an der frischen Luft werden Deinen Körper und Geist beleben. Auf dem Weg nach Hause wiederholst Du dieses Ritual. Nicht aus überzogenem Ehrgeiz, sondern zum Abschalten und um die Arbeit hinter Dir zu lassen.

Das hast Du davon

Wenn es Dir gelingt eine dieser Gewohnheiten einen Monat lang so oft wie möglich umzusetzen, wirst Du Dich besser fühlen und wieder über mehr Energie verfügen. Du wirst zufriedener mit Dir selbst sein und positiver mit Deinem Umfeld umgehen.

Falls Du scheiterst und Du einen Rückschlag erlebst, ist das kein Grund aufzugeben und sich wieder auf die Faule Haut zu legen.

Dein persönlicher Kurswechsel kann an jedem beliebigen Tag beginnen. Dafür brauchst Du kein Weihnachten, kein Silvester und keine guten Vorsätze für das neue Jahr.

Denn Du trägst die Verantwortung für Dein Leben.

Beginne jetzt!

Autor:

Andreas hat Geschichte, Informatik und Pädagogik studiert, als Programmierer das Glück gesucht und Unternehmen in der Digitalen Analyse beraten. Im Moment meistert er die Herausforderungen eines Product Owners in der Business Intelligence der OTTO Group. Wenn er neben Beruf und Familie Zeit für sich findet, verbringt er diese mit seiner Ukulele, Experimenten, Lesen und (manchmal etwas) zu viel Nachdenken. Hier erfährst Du mehr über Andreas und seine Motivation. Wenn Du über neue Beiträge informiert werden möchtest, kannst Du Andreas auf Twitter folgen.